von Redaktion der Rechtsstaat.de
Zum dritten mal in kurzer Folge hat das Bundesver-fassungsgericht die Kontrollrechte des Parlaments gegenüber der Regierung gestärkt. Nach den Urteilen zum Lissabon-Vertrag und dem BND-Untersuchungs-ausschuß entschieden die Karlsruher Richter nun, dass die Bundesregierung Bundestagsabgeordnete über mögliche Bespitzelungen informierern muß. Eine Ablehnung wegen “Geheimhaltungsbedürftigkeit” reicht laut Bundesverfassungsgericht nicht aus.
ein Gastbeitrag von Harro Wittek
Das Bundesjustizministerium verteidigte sich mit wahrheitswidrigen Aussagen gegen eine bei dem Gerichtshof eingereichte Beschwerde – die Falschaussagen des Ministeriums machte der Gerichtshof zur Grundlage seiner Entscheidung – deutsche Politiker versuchen meine Vorwürfe abzustreiten und auszusitzen – auch der Gerichtshof äußert sich nicht dazu.
von Redaktion der Rechtsstaat
Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat einer Klage gegen die Bundesregierung stattgegeben. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die Arbeit des BND-Untersuchungsauschusses behindert wurde. Durch eingeschränkte Zeugenaussagen und das Sperren von Akten sei das Informations- und Untersuchungsrecht des Bundestags durch die Regierung verletzt worden. Die FDP, Linke und Grünen hatten deswegen eine [...]
Von Redaktion DerRechtsstaat.de
Derzeit sollen noch immer rund 17.000 ehemalige Bedienstete des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit im öffentlichen Dienst arbeiten. Dies geht aus einem Bericht der “Financial Times Deutschland hervor. Zwar hat es Überprüfungen nach dem Stasi-Unterlagengesetz gegeben, diese seien jedoch teilweise sehr oberflächlich gewesen, sagte der Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin, Klaus Schroeder.