Lucy Redler

Lucy Redler

Von Fabian Heinzel

Die frühere Berliner WASG-Spitzenkandidatin Lucy Redler ist in die Partei Die Linke eingetreten. Redler gehört der Gruppierung “Sozialistische Alternative” (SAV) an und bezeichnet sich ebenso wie die SAV selbst als Trotzkistin. Erneut wird somit deutlich, daß es sich bei der Linkspartei nicht um eine sozialdemokratische, sondern um eine kommunistische Organisation handelt.

Schon die Homepage der SAV spricht Bände. So wird der unter dem Namen Che Guevara bekannte Ernesto Che Guevara de la Serna als Held gefeiert. Darauf, daß dieser Mann, dessen Konterfei noch heute so manches T-Shirt ziert, maßgeblich an der Verfolgung und Ermordung politischer Gegner auf Kuba beteiligt war, wird nicht näher eingegangen. Im Zusammenhang mit Guevara wird dann auch Leo Trotzkis Theorie der permanenten Revolution bemüht. Diese predigt eine internationale, kommunistische Weltrevolution, die von einem Land ausgehend sich auf ein immer größeres Territorium ausbreitet, um überall die “nationale Kapitalistenklasse” zu bekämpfen.

Der Umstand, daß Trotzkisten für bestimmte Strömungen innerhalb des Kommunismus als “rechte Verräter” gelten und der namensgebende Leo Trotzki schließlich selbst zum Opfer stalinistischen Terrors wurde, sollte nicht den Blick dafür trüben, daß sich der Trotzkismus nach wie vor einer kaum verhüllten Rhetorik des Terrors bedient. Nicht nur wird der für Millionen Tote verantwortliche Lenin idealisiert, die SAV geht sogar soweit, auf ihrer Internetseite in Bezug auf die russische Oktoberrevolution des Jahres 1917 wortwörtlich zu schreiben: “Für uns jedoch ist sie der Beweis, dass eine von den Massen der Arbeiterklasse und Bauernschaft getragene sozialistische Revolution möglich ist und sie birgt zahlreiche Lehren für die heutigen und zukünftigen Klassenauseinandersetzungen weltweit.

Deutlicheren Klartext sollt eigentlich niemand brauchen, um zu erkennen, wohin die Reise geht. Vor allem Sozialdemokraten sind gut beraten, nicht länger gemeinsame Sachen mit Kommunisten zu machen, sondern ihnen lieber entschlossen entgegen zu treten, solange sie noch können.



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  • Beatrix von Storch

    Menschenrechte,
    Demokratie,
    Gewaltenteilung

    Ein funktionierender Rechtsstaat ist die Grundlage für ein freies, friedliches und gerechtes Mit- einander. Wo der Rechtsstaat schwach ist greifen Willkür, Un- terdrückung, Raub und Gewalt um sich. Das können wir leider in vielen Regionen der Welt beob- achten. Aber auch in den de- mokratischen Staaten gibt es immer wieder Bedrohungen für den Rechtsstaat wie die schlei-
    chende Aushebelung von Bürger-, Freiheits- und Eigen-
    tumsrechten. Deshalb hat sich die Allianz für den Rechtsstaat
    e. V. zum Ziel gesetzt für den Rechtsstaat einzustehen und wo rechtsstaatliche Prinzipien aufge-
    geben wurden, die Wieder- herstellung des Rechtsstaates zu erwirken.

    Die Schwerpunkte unserer Web- seite sind: Die Lage der Men-
    schen- und Bürgerrechte
    in Deutschland und Europa; die Wiederherstellung der Gewal-
    tenteilung
    ; der Schutz der Privatsphäre der Bürger vor dem Zugriff des Staates; die Stärkung des Rechtstaates zum Schutz von Leib und Eigen-
    tum
    der Bürger vor Gewalt und Kriminalität, Schutz von Min-
    derheiten
    , die Verteidigung der Meinungs- und Bekenntnis-
    freiheit
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    Einen besonderen Schwerpunkt legt DerRechtsstaat.de auf den "Verfassungsbruch 1990" (Die Zeit) durch die Regierung Kohl-Schäuble, auch genannt "Das Deutsche Watergate" (FAZ). Durch diesen bewiesenen Betrug (Spiegel 6/2004) wurde eine gro ße Gruppe von Bür- gern faktisch von Parlament, Gericht und Öffentlichkeit aus der Rechtsgemeinschaft ausge-
    schlossen. Dies betrifft das ehemalige Bürgertum und den Mittelstand der neuen Bundes-
    länder, ca. 2,2 Millionen Men-
    schen
    , die zwischen 1945-49 in der SBZ politisch verfolgt wurden und 1990 zu Gunsten der Staats- kasse beraubt und entrechtet wurden. Zu diesem Zweck wurde die Gewaltenteilung in Deutsch-
    land aufgehoben und die Öffent-
    lichkeit belogen.