Noch immer 17.000 Ex-Stasi-Mitarbeiter im Staatsdienst

Posted By admin On 9. Juli 2009 @ 11:44 In DDR-Unrecht | 6 Comments

Telemarco/Pixelio

Von Redaktion DerRechtsstaat.de

Derzeit sollen noch immer rund 17.000 ehemalige Bedienstete des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit im öffentlichen Dienst arbeiten. Dies geht aus einem Bericht der “Financial Times Deutschland hervor. Zwar hat es Überprüfungen nach dem Stasi-Unterlagengesetz gegeben, diese seien jedoch teilweise sehr oberflächlich gewesen, sagte der Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin, Klaus Schroeder.

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass im brandenburgischen Landeskriminalamt noch etwa 100 ehemalige Stasi-Offiziere arbeiten sollen. Das Bundeskriminalamt meldete daraufhin, auch in ihrem Haus seien noch 23 vormalige Stasi-Mitarbeiter beschäftigt. Besonders die Landesverwaltungen in den neuen Bundesländern sind betroffen. Demnach sind in Mecklenburg-Vorpommern noch 2247 Stsi-Ehemalige tätig, 2942 in Brandenburg, 800 in Thüringen, 4400 in Sachsen-Anhalt, 2733 in der Berliner Verwaltung und 4101 in Sachsen. Mehrere Bürgerrechtler und Politiker fordern nun erneute Überprüfungen.

Lesen sie mehr bei [1] FTD.de und [2] Spiegel Online

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6 Comments To "Noch immer 17.000 Ex-Stasi-Mitarbeiter im Staatsdienst"

#1 Comment By E. Scholz On 18. Juli 2009 @ 08:55

17.000 SED- und Stasi-Schergen in höchsten Ämtern und Würden…und deren heutige Lügen-Mär von der sog. “Freiwilligkeit” in deren krimineller und menschenverachtender Ex-Diktatur - wie folgt :

__________________

[3]

Nach dem Mauerbau 1961 traten alle kollektivierten Bauern aus der LPG demonstrativ aus, worauf viele Leute im Dorf verhaftet wurden. Diese Aktion nutzte die SED für eine weitangelegte Propaganda.

_________________________________

[4]

Zu Ihren Fragen nehme ich wie folgt Stellung:

Erstens: Der von Ihnen angeführte massenhafte Austritt von LPG-Mitgliedern 1961 aus der LPG in Müsselmow im damaligen Kreis Sternburg ist meines Wissens bisher noch nicht von der zeithistorischen Forschung untersucht worden. Prinzipiell widersprach die strafrechtliche Verfolgung solcher Austritte den Gesetzen der DDR. In den rechtsverbindlichen, vom Ministerrat der DDR bestätigten Musterstatuten der LPG von 1952/53, die in den 60iger Jahren noch galten, war das Prinzip der Freiwilligkeit verankert. Meine Folgerung: Sollten sich die Dinge so verhalten, wie Sie andeuten, hätten die zu Unrecht kriminalisierten Bauern Anspruch auf Rehabilitierung und Haftentschädigung. Die betroffenen Bürger oder Ihre Erben sollten ermutigt werden, diesen Rechtsweg zu beschreiten.

#2 Trackback By Jesse On 27. Juli 2014 @ 12:14

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ñïàñèáî….

#3 Trackback By Kirk On 28. November 2014 @ 00:34

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ñïñ!!…

#4 Trackback By Alex On 1. Dezember 2014 @ 07:26

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ñïàñèáî çà èíôó!…

#5 Trackback By Jared On 1. Dezember 2014 @ 17:32

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áëàãîäàðñòâóþ!!…

#6 Trackback By Franklin On 26. Januar 2015 @ 13:37

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thanks for information….


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[1] FTD.de: http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Forderung-nach-Offenlegung-Tausende-Ex-Stasi-Spitzel-arbeiten
-im-%F6ffentlichen-Dienst/537827.html

[2] Spiegel Online: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,635159,00.html
[3] : http://www.gutshaeuser.de/gutshaeuser_m/muesselmow.html
[4] : http://www.kandidatenwatch.de/index.php?cmd=858&id=8939&q=M%C3%BCsselmow#q
[5] : http://google.com/?p=44&lol=
[6] : http://soulfully.mp3route.ru/?p=5&lol=

[7] : http://uk.songpath.ru/?p=16&lol=

[8] : http://wp.albumyard.ru/?p=10&lol=

[9] : http://uk.albumtrail.ru/?p=47&lol=

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