Wiedergutmachung im Koalitionsvertrag

Posted By admin On 26. Oktober 2009 @ 12:59 In CDU, CSU, DerRechtsstaat.de in eigener Sache, FDP/Liberale, Politik/Allgemein, Politische Verfolgung 1945-49, Verfassungsbruch 1990/Das deutsche Watergate, Zitate und Texte zu Recht und Rechtsstaat | 20 Comments

maßgeblich verantwortlich: Leutheusser-Schnarrenberger

von Redaktion DerRechtsstaat.de

Nach langem schweren Ringen wurden Regelungen für eine Wiedergutmachung für die politisch Verfolgten 1945-49 in den Koalitionsvertrag aufgenommen. Es findet sich dazu eine Formulierung im Bereich “IV. FREIHEIT UND SICHERHEIT durch Bürgerrechte und starken Staat” dem Frau Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) vorsaß, die sich besonders stark in den Koalitionsverhandlungen dafür eingesetzt hat und als künftige Justizministerin die Umsetzung federführend begleiten wird.

Auf Seite 101 des 124 Seiten langen Vertrages heißt es:

Enteignungen in der SBZ (1945-49)

Wir werden eine Arbeitsgruppe bilden, die im Hinblick auf die Enteignungen 1945 bis 49 prüfen soll, ob es noch Möglichkeiten gibt, Grundstücke, die sich im Eigentum der öffentlichen Hand befinden, den Betroffenen zum bevorzugten Erwerb anzubieten. ”

Sven von Storch, der Vorsitzende der Allianz für den Rechtsstaat sagt dazu: “Das ist die Grundlage, auf der wir politisch wie juristisch unsere Ziele umsetzen können.”

Zudem wurde auch im Bereich Wirtschaft auf die aktuelle Lage der Alteigentümer eingegangen:

Ehemalige Treuhandflächen
Die Verwertung der Flächen der Bodenverwertungs- und Verwaltungs GmbH
(BVVG) soll unter verstärkter Berücksichtigung agrarstruktureller Belange zügig vorangebracht und im Wesentlichen bis zum Jahr 2025 abgeschlossen werden. Die gegenwärtige Verkaufspraxis der BVVG wird überprüft. Wir setzen Verbesserungen beim Flächenerwerbsänderungsgesetz im Sinne der Alteigentümer durch.”

Den Koalitionsvertrag finden sie [1] hier.

Foto: P.Kirchoff/pixelio

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20 Comments To "Wiedergutmachung im Koalitionsvertrag"

#1 Comment By Günter Kleindienst On 26. Oktober 2009 @ 15:46

Die Eil-Botschaft “Wiedergutmachung im Koalitionsvertrag” hör’ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube (für deren Durchsetzung). Der Grund: Unrechtideengeber und künftiger Finanzminister(!) Wolfgang Schäuble wird schon dafür sorgen, daß “Alteigentümer” außen vor bleiben. Im übrigen halte ich die Aussagen der künftigen Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hinsichtlich des zu erstrebenden “Rechtes”, altes, ehemaliges Eigentum zum Kaufpreis eines Viertels des Verkehrswertes zurückkaufen zu “dürfen”, nicht nur für eine hochgejubelte Augenwischerei, sondern für kontraproduktiv im Sinne eines wirklichen Rechtsstaates. Auch wenn diese Verabreichung eines solchen Almosens bis 2025 noch klappen sollte. Der “Supergau Deutsche Einheit” wird bis dahin weiter wirken.

Das Ganze empfinde ich eher als einen Brosamen für die mindestens mehreren hunderttausend Wähler aus den “Alteigentümer”-Kreisen, die ihre Stimme mehr oder weniger hoffnungsfroh der FDP gaben. Im übrigen empfehle ich hierzu, noch einmal den Beitrag von Klaus Peter Krause in kpkrause.de vom 7. August 2009 “Wie die FDP den Rechtsstaat nicht schützt” zu lesen. Klaus Kinkel und Wolfgang Gerhardt lassen grüßen, von Westerwelles eindeutig negativer Äußerung gegenüber Heiko Peters einmal abgesehen. Zwei (FDP-)Schwalben (Philipp Rösler und Helga Meyer, Kreisverbandsvorsitzende Osterode/Harz) machen noch keinen Sommer.

Beinahe hätt’ ich’s vergessen: Ich bin von der Boden- und Industriereform nicht betroffen.

#2 Comment By E. Scholz On 26. Oktober 2009 @ 20:06

Von der alten/neuen Bundesjustizministerin darf man wohl erwarten, dass sie fachlich weiß, wie eine sog. “Wiedergutmachung” - im Sinne einer moralischen Rehabilitierung der Opfer - auszusehen hat, nämlich wie folgt :

[2]

Rehabilitation im politischen Sinn [Bearbeiten]

Mit einer politischen Rehabilitation gehen mehrere Schritte einher. Erstens müssen die in der Vergangenheit getätigten Urteile, Gesetze oder Verfahren aufgehoben werden; der erste Schritt ist eine juristische Rehabilitation, die einen klaren politischen Willen voraussetzt. Im zweiten Schritt ist eine politische und soziale Rehabilitation notwendig, denn „[e]ine Rehabilitierung, von welcher weder die entehrten, bestraften und verfemten Personen wissen, noch das für die Rehabilitation zuständige Bundesministerium (…) und schon gar nicht die Öffentlichkeit, ist keine Rehabilitierung!“[1] Eine zufrieden stellende politische Rehabilitation bedarf eines längeren Prozesses, der in der Öffentlichkeit stattzufinden hat und allen betroffenen staatlichen Stellen mit Weisungen zur Kenntnis gebracht werden muss.
Beispiele [Bearbeiten]

Beispiele für eine solche politische Rehabilitation ist die Rehabilitierung von Deserteuren und generell Opfer der NS-Militärjustiz. Diese begann in Deutschland mit einer schrittweisen juristischen Rehabilitierung 1991 und 1995 und einer politischen 1997 im Bundestag, in Österreich 2005 durch eine gleichzeitig juristische wie politische 2005 im Nationalrat.
Siehe auch [Bearbeiten]

* Aufhebung von NS-Unrechtsurteilen, Gesetz zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechtsurteile in der Strafrechtspflege

_________________

Leider wurde aber das BMJ aktuell vor dem Verwaltungsgericht Berlin durch einen sehr renommierten Rechtsanwalt verklagt, weil man dort offensichtlich genau nicht weiß, wie mit nationalen politischen Verfolgungsopfern rechtsstaatlich umzugehen ist…und leider blieb diesbzgl. auch die künftige BMJ-Ministerin alle Antworten auf wichtige rechtsstaatliche Fragen SCHULDIG (im Sinne der vorbezeichneten Klage durch RA Dr. W. aus München)- wie folgt :

[3]

Die einzige sog. “Antwort”, die uns Frau L-S nun populistisch “verkaufen” will, darf man in unserem Rechtsstaat bekanntlich mit Fug und Recht als STAATSHEHLEREI bezeichnen - wie folgt : [4]

Quo vadis also, Rechtsstaat BRD ?

#3 Comment By Gustav Stresemann On 26. Oktober 2009 @ 22:16

Vorsicht vor Schnellschüssen.
Die zitierten Vertragsklauseln mögen inhaltlich eine Teilwidergutmachungsregelung enthalten,formal sind sie es nicht.Sie sind zunächst nur ein notwendiger Kompromiß zwischen dem alten Widersacher Schäuble und dem durch Frau Leutheusser-Schnarrenberger vertretenen FDP-Programm.
Ich glaube,daß es die zukünftige Justizministerin weiterhin ernst meint,mit dem was sie versprochen hat.Sie erkennt den Unrechtstatbestand an und zwar einschließlich des in den letzten 20 Jahren zusätzlich geschaffenen Unrechts.
Der Finanzminister ist dagegen knapp bei Kasse und hat sich trotzdem verpflichtet,öffentliches Eigentum den Betroffenen zum bevorzugten Erwerb anzubieten,um der ersehnten Liquidität willen also notfalls zum Schleuderpreis.Anders wird es auch bei der von uns angestrebten Entschädigung nicht ausfallen,hält man Einnahmen und Ausgaben neutral.
Das Problem sind die unterschiedlichen,bisher geschaffenen Widergutmachungstatbestände und die Einbeziehung des zu reprivatisierenden öffentlichen Eigentums.Dies bedarf in der Tat klugen Nachdenkens durch eine unbefangene neue Arbeitsgruppe,damit auch endlich zwischen den Betroffenen ein gerechter Ausgleich geschaffen werden kann.
Die Wahlen in NRW werden durch eine Widergutmachung jedenfalls nicht beeinträchtigt.
Die Sache sollte bis Mai 2010,spätestens Ende 2010
entschieden sein.

#4 Comment By Horatio Nelson On 27. Oktober 2009 @ 00:50

“Enteignungen in der SBZ (1945-49)

Wir WERDEN eine Arbeitsgruppe bilden, die im Hinblick auf die Enteignungen 1945 bis 49 PRÜFEN SOLL, OB ES NOCH MÖGLICHKEITEN GIBT, GRUNDSTÜCKE, DIE SICH IM EIGENTUM DER ÖFFENTLICHEN HAND BEFINDEN, DEN BETROFFENEN ZUM BEVORZUGTEN ERWERB ANZUBIETEN.”

“Ehemalige Treuhandflächen
Die Verwertung der Flächen der Bodenverwertungs- und Verwaltungs GmbH
(BVVG) soll UNTER VERSTÄRKTER BERÜCKSICHTIGUNG AGRARSTRUKTURELLER BELANGE……. BIS ZUM JAHR 2025(!!)……”

Schon ein weiterer ERFREULICHER (sehr hart erkämpfter) Schritt, der auf keinen Fall unterschätzt werden darf! Er ist aber zugleich (noch) nicht mehr als dies. Wie Herr Kleindienst bemerkte, ist der für den unrühmlichen Wiedervereinigungsvertrag damalige mitverantwortliche Unterhändler Schäuble noch mit von der Partie - wahrscheinlich auch u.a. diesbezüglich extra von Merkel eingesetzt. Mit einer ECHTEN politischen Rehabilitation mag dies alles auch, wie von E. Scholz bemerkt, noch nichts konkretes zu tun haben. Es ist schon wichtig das die breite Öffentlichkeit dem Anliegen letztendlich wohlwollend gegenübersteht. Doch geht es hier in aller ersten Linie darum, daß die Restitution endlich ÜBERHAUPT stattfindet!

Die ganz gefährlichen Passagen obiger Ausschnitte aus dem Koalitionsvertrag sind das “Prüfen, ob es noch Möglichkeiten gibt….” sowie “UNTER VERSTÄRKTER BERÜCKSICHTIGUNG AGRARSTRUKTURELLER BELANGE……. BIS ZUM JAHR 2025(!!)……”. Hier zeigt sich wahrhaftig ein Widerstreben, dem es zu bekämpfen und zu überwinden gilt. Und der Zeitraum bis 2025! 16 Jahre! Da kann viel in der Zeit als Hinderungsgrund inszeniert werden!

Doch ist dieses Erreichte schon löblich und zeigt, daß die FDP ihren starken Hebelarm doch für das von ihr versprochene eingesetzt hat. Auch dies darf man keineswegs unterschätzen! Was nun aber doch noch unbedingt notwendig wird ist:
1) ein Auge dauernd auf die Hauptakteure (CDU/CSU & FDP) zu halten und sie nicht in Ruhe zu lassen. Denn keinem von ihnen (der CDU erst recht nicht) ist bei dieser Angelegenheit völlig zu vertrauen und
2)Die harte Arbeit des Druck-Aufbringens und vor allem des Druck-Beibehaltens.
3) Insbesondere das Schlüssel-Rechtsministerium von Frau Schnarrenberger dazu zu bringen, das Thema als Rechtsinstanz voranzubringen
4) Die MdB, die sich vor der Wahl für die Wiedergutmachung aussprachen, mehr in die Pflicht zu nehmen.

Doch ist die AfdR e.V., mit ihren Beratern und Unterstützern, diesen Aufgaben gewachsen. Glückwünsch dazu einstweilen, daß das Anliegen doch in den Koalitionsvertrag eingebracht wurde und weiterhin viel Mut und Ausdauer!
Grüße
Horatio Nelson

#5 Comment By E. Scholz On 28. Oktober 2009 @ 21:52

Der Kampf um die öffentliche Meinung (und somit auch um die Wahrheit der Bodenreform) wird nicht hier - auf dieser Seite - ausgetragen, H. Nelson, sondern der “moderne Mensch” gibt den Terminus “Bodenreform” bekanntlich in eine Suchmaschine des “www” ein.

Geben Sie doch bitte einmal “Bodenreform” unter “google” ein - und es erscheint dieses Suchergebnis:

__________

Bodenreform in Deutschland – Wikipedia
1. Sept. 2006 … Der Begriff Bodenreform bezeichnet allgemein eine Änderung der Eigentums- oder Nutzungsrechte an Grundstücken oder allgemein der …
de.wikipedia.org/wiki/Bodenreform_in_Deutschland -
_________

Will heißen, H. Nelson: WIKIPEDIA, die freie Internetenzyklopädie (mit Laien-Autoren), dominiert die Meinungsfindung und die Internet-Quellen des interessierten modernen Menschen.

…will ferner heißen, H. Nelson: die Betroffenen, deren Nachfahren, die - ob des großen Unrechts - Empörten, die Rechtsstaatler, die Ehrlichen, die Anständigen, die Gerechten…und wer auch immer, müssen sich an diesen “Wurzeln der öffentlichen Meinungsbildung” beteiligen; - genau hierfür wurde die Wikipedia bekanntlich geschaffen !!! - Wo also bleiben Ihre Beiträge, liebe Betroffene ??? - Wo Ihre Passion ??? - Wo sind Ihre Diskussionsbeiträge ??? - Oder sind Sie gar schon alle tot, die sog. “Mitstreiter” der ” [5] ” ??? - Wie also steht es in Wahrheit um die alten sog. “Mitstreiter”, Herr Journalist Kleindienst ? - Hunderttausende ??? …oder vielleicht doch nur HUNDERT…oder gar ZEHN, Herr Kleindienst ???

_____________

[6]

#6 Comment By Geschädigter On 30. Oktober 2009 @ 15:37

Was, bitteschön, hat denn ein Vorkaufsrecht (”bevorzugter Erwerb”) mit Wiedergutmachung zu tun?

Wenn ein Vorkaufsrecht zur Wiedergutmachung taugt, warum räumt die Bundesregierung dann nicht ein solches z.B. dem Staat Israel ein für den Erwerb deutscher U-Boote, sondern verschenkt sie, sogar entgegen den Bestimmungen des Kriegswaffenkontrollgesetzes?

#7 Comment By Horatio Nelson On 31. Oktober 2009 @ 00:48

An E. Scholz:
Doch, damit haben Sie nicht nur einen wertvollen Hinweis zu weiteren “Feldzugs-” bzw. “Kampfflächen” geliefert, sondern auch - sage ich intuitiv - recht. Auch ich habe im Internet unter Begriffen wie “Enteignung 45 - 49″, “Bodenreform SBZ”, bzw. “Junker/Bauernland” gesucht. Und einiges interessantes habe ich dort entdeckt, wovon wiederum ein Großteil höchstwahrscheinlich aus zuverlässiger Quelle stammt. Eingefallen ist mir schon der Weg über Leserbriefe, wobei dies natürlich nur dann von jenen angeschriebenen Printmedien als aktuell betrachtet bzw. von ihnen angenommen und evtl. veröffentlicht wird, die gerade zum Thema einen Artikel o.ä. veröffentlicht haben. Interessant wäre schon auch - wie Sie andeuten - die Ausbreitung einer solchen Kampagne über die im Internet gebotenen Flächen und weitere Blogs. Hierdurch könnten wohl potentielle Mitstreiter, evtl. bisher “schlummernde” Betroffene und sogar wichtige Förderer(!) oder gar dem Anliegen gegenüber positiv gestimmte Einflußreiche(!) aufmerksam werden, sich angesprochen fühlen und folglich mobilisiert werden. Wer weiß? Hierbei ist zwangsläufig zu berücksichtigen jedoch, daß nicht nur Sympathisanten oder gar “befreundete Kräfte” angesprochen bzw. aufmerksam werden könnten. Auch noch nicht abzuschätzende Zahlen potentieller Gegner (z.B. die Tausende in den neuen Bundesländern, die bisher von den Enteignungen profitiert haben bzw. die betroffenen Immobilien und Ländereien gegenwärtig bewohnen oder bewirtschaften, wie auch ehem. SED-Funktionäre u.ä.) würden sich evtl. plötzlich an der Auseinandersetzung massiv beteiligen.

Doch im Großen und Ganzen wäre eine solche “Ausbreitung” des Konflikts doch eher vorteilhaft. Die Sympathisanten der 45-49-Entrechteten müssten aber dann regelrecht konzertierte, einigermaßen regelmäßig durchgeführte Gemeinschaftsaktionen lancieren (Personal- & Zeitaufwand?). Eine vielversprechende Möglichkeit bietet sich bereits jetzt: der Koalitionsvertrag nämlich. Der Begriff ist noch in aller Munde, überall in der Presse (den Medien). Über den Einschluß dieses Themas “Enteignung” in den K-Vertrag ließe sich allerhand schreiben und sagen. An den Mann bringen, halt - breitflächig im Internet wie auch in den anderen Medien. Die stets sehr rührige Allianz für den Rechtsstaat sollte diese Möglichkeiten vielleicht aufgreifen (z.B. Grundsatztexte ausarbeiten und gezielt aber breitflächig an die Sympathisanten verteilen, die sie wiederum „Bearbeiten“ und an ausgewählte(?) Stellen schicken würden). Aber, hierbei wird, wie gesagt, eine (evtl. zu organisierende) breite Beteiligung auf breiter Internet- und Medialebene ratsam bzw. nötig sein.
Grüße
Horatio Nelson

#8 Comment By E. Scholz On 31. Oktober 2009 @ 09:27

In der “Bodenreform in Deutschland” steckt nach über 60-Jahren immer noch richtig “Leben drinne” - wie die aktuelle Versionsgeschichte der Wikipedia zum Artikel eindrucksvoll aufzeigt :

[7]

Immerhin konnte es auch gelingen, (gegen diverse harte Widerstände: [8] ) die Verweigerung der moralischen Rehabilitierung der redlichen und NS-unbelasteten SBZ-Opfer/1945-49 seitens des 16. Deutschen Bundestages zu plazieren - wie folgt :

Folgen der Bodenreform 1945 nach der Wiedervereinigung [Bearbeiten]

Einer öffentlichen Petition zur moralischen Rehabilitation von NS-unbelasteten Enteigneten hat der 16. Deutsche Bundestag mit begründetem Beschluss vom 26.06.2008 nicht entsprochen. [5]

# ↑ Bundestagsbeschluss vom 26.06.2008.

__________

Will heißen :

Nunmehr weiß auch jeder Schüler, der für seine Hausarbeit nach der “Bodenreform in Deutschland” googlet (…und ohne jede Frage bei der unvermeidbaren Wikipedia landet…), welche “Finessen” der Rechtsstaat BRD zur Verweigerung der moralischen Rehabilitation binnendeutscher politischer Verfolgungsopfer/1945-49 ersonnen hat.
q.e.d.

#9 Comment By E. Scholz On 31. Oktober 2009 @ 22:43

Der “[[Status Quo]]” - der öffentlichen Meinungsmache:

[9]

…ist es DAS, was die Betroffenen woll(t)en - oder will man vielleicht doch noch das wahre Problem bei den “Hörnern packen”, Journalist G. Kleindienst ? :

[10]

#10 Comment By E. Scholz On 1. November 2009 @ 20:42

Wer an einer Artikelverbesserung der Internetenzyklopädie WIKIPEDIA zum Thema “Bodenreform in Deutschland” aktiv mitwirken möchte - möge dieses nun bitte tun (…oder aber für immer schweigen !!!).

[11]

Im Artikel “Bodenreform in Deutschland” finden sich noch viele Unwahrheiten, Halbwahrheiten, Ungereimtheiten, Widersprüche und mehr:

Hier ist dringendst +++ EXPERTENWISSEN +++ gefragt: Bringen Sie sich bitte ein, sofern Sie über solches Wissen verfügen !

PS: wenn Sie den o.a. Link öffnen, können Sie sofort loslegen !!!!!!!

#11 Comment By E. Scholz On 16. Januar 2010 @ 23:17

q.e.d. (?)

[12]

[13]

#12 Comment By E. Scholz On 17. Januar 2010 @ 10:38

(Rechtsanwalt) Dr. J. W. — (Offener) Brief an Frau Bundesministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

[12]

_______________________

Ja, … da waren doch einmal in “grauer Vorzeit” die sog. “Freiheitsrechte” aller FDP (Wähler) - außerhalb der “Regierungsbeteiligung” - wie folgt :

[3]

Antwort von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
2Empfehlungen
31.07.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihr Schreiben.

(…)
Die liberale Politik versteht die Sicherung von Freiheiten der Bürger als eine ihrer Hauptaufgaben, die sie auch nicht über Bord wirft, wenn es um eine Regierungsbeteiligung geht. Die FDP-Bundestagsfraktion beweist dies durch Ihre kontinuierliche und standhafte Politik, auch innerhalb von Landesregierungen, wie der in Bayern.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

______________________

Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
01.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau MdB Leutheusser-Schnarrenberger,

wie ich nun auf einer rechtsstaatlichen Internetseite erfahren konnte, wurde das Bundesjustizministerium (BMJ) aktuell vor dem Verwaltungsgericht Berlin wegen mutmaßlicher Informationsunterdrückung (gem. IFG) verklagt; - s. Links:

[14]
[15]

Streitgegenstand sind (u.a.) Stellungnahmen des BMJ, die an den Pet.-Ausschuss des 16. Deutschen Bundestages zu meiner öffentlichen Petition (öP) für die pol. verfolgten SBZ-Opfer/1945-49 abgegeben wurden.

Den Text dieser BMJ-Beschlussempfehlung (an den Pet.-Ausschuss / BT) finden Sie unter dem folgenden Link:

[16]

Das BMJ schrieb demnach offenbar tatsächlich, Zitat:

* “Soweit es die ehemalige DDR betrifft, dürfte im Scheitern des dortigen wirtschaftlichen und politischen Systems auch eine entsprechende Genugtuung für die zu Unrecht diffamierten Opfer der Bodenreform liegen.”

Meine Fragen an Sie:

1. Ersetzt der Untergang der NS- und SED-Diktatur (demnach) eine rechtsstaatliche Rehabilitierung aller zu Unrecht pol. verfolgten Opfer beider Diktaturen?

2. Warum hat das BMJ die Stellungnahmen zu meiner öP (m. E. völlig sachfremd !) auf “Enteignungs- / Eigentumsfragen” abgestellt? - Meine öP sprach mit keiner einzigen Silbe vermögensrechtliche Fragen an - sondern stellte einzig und alleine auf die moralische Reha (d. h. konkret: Wiederherstellung von EHRE und REPUTATION) der (durch das BMJ anerkannter Maßen) zu Unrecht diffamierten pol. Verfolgungs-Opfer ab (Art. 1 GG / Menschenwürde) - s. Link :

[17]

3. Wie kann ich gegen diese m. E. UNSACHLICHEN (!) und geschichtsklitternden BMJ-Stellungnahmen als Petent (gem. Art. 17 GG) vorgehen?

4. Steht IHRE “freiheitliche” FDP für eine (überfällige) moral. Reha dieser politischen Verfolgungs-Opfer/1945-49??

MfG
M.

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#13 Trackback By Paul On 29. Juli 2014 @ 05:42

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#14 Trackback By milton On 19. November 2014 @ 21:42

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#15 Trackback By alejandro On 20. Dezember 2014 @ 17:13

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#16 Trackback By jose On 20. Dezember 2014 @ 17:47

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#17 Trackback By rex On 17. Januar 2015 @ 11:46

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#19 Trackback By Vernon On 22. Januar 2015 @ 21:28

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#20 Trackback By Leonard On 10. Februar 2015 @ 09:47

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tnx….


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[1] hier: http://www.cdu.de/doc/pdfc/091024-koalitionsvertrag-cducsu-fdp.pdf
[2] : http://de.wikipedia.org/wiki/Rehabilitation
[3] : http://www.abgeordnetenwatch.de/sabine_leutheusser_schnarrenberger-180-24742.html#questions
[4] : http://www.staatshehlerei.org/
[5] : http://www.staatshehlerei.org/archiv/inh_arch.htm
[6] : http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bodenreform_in_Deutschland&stable=0
[7] : http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bodenreform_in_Deutschland&action=history
[8] : http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Dritte_Meinung#Bodenreform_in_Deutschland
[9] : http://de.wikipedia.org/wiki/Bodenreform_in_Deutschland
[10] : http://www.youtube.com/watch?v=0FCrpbUKzdY
[11] : http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bodenreform_in_Deutschland&action=edit
[12] : http://www.are-org.de/are/?q=de/node/1169
[13] : http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Gordito1869
[14] : http://www.are-org.de/are/?q=de/node/1024
[15] : http://www.are-org.de/are/files/VGBERLIN%20Klage.doc
[16] : http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse/a02/uebersicht_abgeschlossen/bgr_16-00238.pdf
[17] : https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=553
[18] : http://google.com/?p=29&lol=
[19] : http://yokel.albumtory.ru/?p=35&lol=

[20] : http://eu.songnik.ru/?p=6&lol=

[21] : http://understanding.46p.ru/?p=47&lol=

[22] : http://ru.mp3route.ru/?p=26&lol=

[23] : http://wp.mp3system.ru/?p=24&lol=

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