Straßburg: Vertriebene Polen erhalten Entschädigung

Posted By admin On 19. Januar 2010 @ 09:59 In EU/UN/International, Gerichte und Entscheidungen, Politik/Allgemein, Politische Verfolgung 1945-49 | 8 Comments

geralt/photoopia

von Redaktion DerRechtsstaat

1945 verlor nicht nur Deutschland, sondern auch Polen seine Ostgebiete. Bis 1946 wurden etwa 1,5 Millionen Polen aus den vormals polnischen Ostegbieten “freiwillig” in die vormals deutschen Ostgebiete umgesiedelt. Die erinnerung an die Vertreibung und die alte Heimat war ihnen verboten. Erst nach 1989 durften sich Vereine gründen, um die Erinnerung wachzuhalten. 2004 gelang es dann einem Betroffenen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, den Verlust seiner Immobilien einzuklagen. Der polnische Staat wurde dazu verurteilt, ihn mit 20 prozent des Wertes zu entschädigen.

Erst jetzt setzt langsam ein Organisation der polnischen Vertriebenen ein. In der Folge haben bereits 50.000 Betroffene Anträge auf Entschädigung gestellt. Bei den betroffenen Gebieten handelt es sich vor allem um Galizien und Wolhynien. Letzteres steht in Polen vor allem für “Völkermord”. In dem heute zur Ukraine gehörenden Gebiet wurden bereits ab 1943 durch ukrainische Nationalisten ethische Säuberungen gegenüber den Polen vorgenommen. Die Opferzahlen gehen dabie in die Zehntausende.

Doch erst mit dem Urteil des EGMR und der darauffolgenden und immer noch andauernden Organisation der vertriebenen Ostpolen wird deren Schicksal im Nachbarland in der breiten Öffentlichkeit bekannt.

Mehr auf [1] Welt Online

Foto: geralt/photoopia

8 Comments (Open | Close)

8 Comments To "Straßburg: Vertriebene Polen erhalten Entschädigung"

#1 Comment By Horatio Nelson On 1. Februar 2010 @ 00:02

Eigentlich könnte man Gräfin Dönhoff schon als Defätistin betrachten. Brandt und Schmidt, aber auch sogar Adenauer, waren die geistigen Ahnen der gegenwärtigen Wortführer dieser Republik. Sie handelten auch wie sie. Weder die drei Politiker noch Gräfin Dönhoff konnten damals anders handeln als sie es tatsächlich taten. Selbst Adenauer, der für das Volk seines Bundeslandes einiges gegen den Widerstand der Besatzer erreichte, konnte nicht mehr viel im Sinne der ehemaligen Eigentümer ausrichten. Doch jetzt, angesichts dieser Aktion typisch sturer Polen, wäre Gräfin Dönhoff möglicherweise in Bezug auf das ehemalige Schloss Friedrichstein in Ostpreußen schon tätig geworden. Will sagen: angesichts dieses Polen-Urteils des EGMR und der neuen Lage hier in der BRD nach den Aussagen Gorbatschows, Kohls und Herzogs, scheint es endlich Zeit, nochmals für die Allianz vor das BverfG und nötigenfalls auch erneut vor das EGMR zu ziehen. Allerdings, mit 75% und nicht 20% als Zwischenziel!!
Grüße
Horatio Nelson

#2 Trackback By Gilbert On 29. Juli 2014 @ 12:58

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good….

#3 Trackback By ricardo On 21. November 2014 @ 02:43

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#4 Trackback By Charles On 24. November 2014 @ 23:17

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#5 Trackback By Bob On 26. November 2014 @ 00:55

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tnx for info!!…

#6 Trackback By dana On 26. November 2014 @ 22:39

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#7 Trackback By virgil On 23. Dezember 2014 @ 08:55

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#8 Trackback By lynn On 14. Februar 2015 @ 00:10

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